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Die schönsten Regionen Malaysias

Johor

Johor, Malaysias südlichstes Bundesland, ist mit 18.941 Quadratkilometern die Nummer drei, was die Landfläche betrifft. Seine Wirtschaft beruht auf einer guten Kombination von Landwirtschaft, Industrie, Handel und Tourismus und es gehört zu den hochentwickelten Regionen Malaysias. Bei den Naturprodukten ist es führend beim Palmöl, Kautschuk und Ananas, dem Reisenden fallen hier die ausgedehnten Pflanzungen ins Auge.

Johor Bahru, die Landeshauptstadt, liegt Singapur gegenüber und ist mit dem Stadtstaat durch den sogenannten "Causeway" verbunden über den der gesamte Autoverkehr läuft wie auch die Bahnlinie, die bis in die City von Singapur reicht.
Karte: http://www.tourismmalaysia.de/maps/map-johor.gif

Kedah

Das Bundesland Kedah, in der nordwestlichen Ecke der Halbinsel von Malaysia gelegen, erstreckt sich über ein Fläche von rund 9425 Quadratkilometern und beheimatet 1,5 Millionen Einwohner. Kedah und das im Norden angrenzende Bundesland Perlis werden traditionell auch als "Malaysias Reisschüssel" bezeichnet, da hier ein Großteil von Malaysias Reisanbau konzentriert ist. Besuchern bietet Kedah ein Erscheinungsbild friedlichen landschaftlichen Reizes, das je nach Jahreszeit entweder von den Grüntönen junger Reispflanzen oder dem satten Gold der Erntezeit beherrscht wird.
Kedah zählt zu den Bundesländern mit den höchsten Wachstumsraten der Halbinsel. Zahlreiche Industrie-, Geschäfts- und Tourismusprojekte befinden sich in verschiedenen Stadien der Fertigstellung.
Die Landeshauptstadt Alor Setar ist Sitz der Landesregierung und das geschäftliche Zentrum von Kedah. Die Stadt hat jedoch auch zahlreiche alte Gebäude und andere historische Überreste vorzuweisen.
Die Grenzstadt Bukit Kayu Hitam im Norden von Kedah ist der wichtigste Grenzübergangspunkt nach Thailand. Der zollfreie Komplex, die Hauptattraktion dieses Ortes, ist täglich von 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet. Ein Ort von großer geschichtlicher Bedeutung ist Kota Kuala Kedah, im Südwesten von Kedah, wo eine Festung erbaut wurde, um vom Meer her vordringende Feinde abzuwehren.
Weiter im Süden liegen die Strände Sungai Petani und Kulim, die derzeit mit der Errichtung von Industrie- und Hightech-Parks den Anschluss an die Entwicklung im Rest des Landes finden.
Der bezaubernde Reiz der Inselgruppe von Langkawi vor der Küste von Kedah zieht eine ständig wachsende Anzahl von Besuchern in seinen Bann.
Karte: http://kedah.jkr.gov.my/mgmt/technotes/maps/road/images/kedah2.jpg

Kelantan

Kelantan ist unser nördlichstes Bundesland an der Ostküste der Halbinsel mit einer Landfläche von 14.931 Quadratkilometern. Rustikale dörfliche Siedlungen inmitten von weiten Reisfeldern, eben unsere Kampungs, erwecken den Anschein, dass die Zeit hier stehengeblieben ist. Zeit hat wenig Bedeutung in Kelantan, dessen eigene Geschichte weit vor der Zeitwende beginnt.
Alle chinesischen Dokumente weisen auf die Existenz eines Staates im Dunkel der Vorzeit hin, der sogar schon Verbindungen mit dem Reich der Mitte hatte. Kelantan trat in diesen Unterlagen als das Land "Ho Lo Tan" auf.
Viel Kultur und Tradition ist hier lebendig: man kann hier Zeuge werden, wenn die Leute ihre riesigen bunten Drachen in die Luft steigen lassen, wenn sie die großen, schweren Kreisel zum Summen bringen, wenn sie sich im Silat üben, unserem Kampfsport.
Beim Wayang Kulit kann man dem Schattenspiel der Silhouettenpuppen zusehen oder zu einem der Vogelsingwettkämpfe gehen, wo der Merbuk auf Kommando trillert. Wo es traditionsreich zugeht, da blüht auch das Kunstgewerbe: Batik, Songket, unser Brokat, die Silberarbeiten und die Flechtwaren aus Mengkuang sind in Kelantan besonders schön.
Es ist ein Land, das noch in weiten Teilen von unberührtem Regenwald bedeckt ist, ein Teil davon gehört zum Taman Negara, unserem größten Nationalpark.
Karte: http://www.jkr.gov.my/v2/english/ourServices/MAP/IMAGE/KELANTAN/kelantan.htm

Kuala Lumpur

Die Bundeshauptstadt Kuala Lumpur liegt auf der Mitte von Nord und Süd sehr nahe an der Westküste der Halbinsel Malaysia, nur 35 km sind es zur Strasse von Malakka.
Erst im Jahre 1857 kam eine Gruppe von Zinnsuchern unter Führung des malaiischen Radschas Abdullah in die Gegend, wo sich die Flüsse Gombak und Klang treffen. Das ist der Zeitpunkt, als die Stadt entstand, deren freie Übersetzung so etwa heißt wie "Schlammige Flussmündung". Von da an wuchs sie stetig, mit dem Zinn kam der Wohlstand, und aus dem schlichten Lager wurde im Laufe der Jahre eine Weltstadt. Die Zeiten sind unvergessen, sind doch die Zeugnisse dieser Ära überall sichtbar.
Unter dem Einfluss der Briten entstand im Jahre 1896 die Förderation von Malaysia, in der sich die damaligen malaiischen Sultanate zusammenschlossen und die dann Kuala Lumpur zu ihrer ersten Hauptstadt machten. Die Briten verlegten auch ihre gesamten Verwaltungen in die Stadt und dadurch profitierte sie auch in vieler Weise: Das Straßennetz wurde angelegt, die Märkte und öffentlichen Bauten geschaffen, die in ihrer graziösen Architektur heute noch zu den Attraktionen Kuala Lumpurs gehören.
Als die Malaysier dann im Jahre 1957 ihre Unabhängigkeit erlangten, machten sie Kuala Lumpur zu ihrer Bundeshauptstadt. Aber erst im Jahre 1972 wurde sie eine selbstständige Stadt, denn sie war seit 1887 auch gleichzeitig die Hauptstadt von Selangor, auf dessen Gebiet sie liegt. Erst am 1. Februar 1974 wurde sie per Bundesgesetz zum Bundesterritorium gemacht und erhielt eine eigene Verwaltung.
Die saubere, schöne Stadt Kuala Lumpur mit ihren baumumsäumten Straßen, Parks und öffentlichen Blumenanlagen verwandelt sich zur Nachtzeit in ein regelrechtes Wunderland der Lichter und trägt zurecht den Beinamen "Gartenstadt der Lichter".
Dank seiner strategischen Lage in der Region ist Kuala Lumpur zu einem bedeutenden internationalen Handels- und Geschäftszentrum geworden.
Die Stadt ist in ein umfassendes modernes Verkehrssystem eingebunden. Mehr als 30 Fluggesellschaften aus allen Teilen der Welt fliegen den modernen Kuala Lumpur International Airport (KLIA) in Sepang an, der Anfang 1998 in Betrieb genommen wurde. Daneben gibt es auch noch einen zweiten, kleineren Flughafen, den Sultan Abdul Aziz Shah Airport, der jedoch durch den neuen KLIA an Bedeutung verloren hat.
Von Kuala Lumpur bieten Schienen- und Straßenverbindungen schnellen Zugang zu anderen Landesteilen. Innerhalb der Stadt verkehren Busse, Minibusse und Taxis regelmäßig. Es wurde außerdem ein Eisenbahndienst eingeführt, der die Metropole mit Nachbarstädten verbindet. Das öffentliche Verkehrssystem der Stadt wurde mit der Inbetriebnahme des LRT "Light Rail Transit" weiter ausgedehnt.
Kuala Lumpur ist außerdem an den größten Seehafen des Landes, Port Klang angebunden.
Karte: http://www.kiat.net/malaysia/images/klmap.jpg

Malakka

Malakka liegt an der Südwestküste der Halbinsel Malaysia und gab der berühmten Seestraße ihren Namen. Es ist ein kleines Bundesland, mit nur 658 Quadratkilometern, aber reich an Geschichte durch seine strategische Lage. Gegründet wurde es im 14. Jahrhundert von dem geflohenen Hinduprinzen Parameswara, der es zu einem wichtigen und blühenden Handelshafen machte, der im Laufe seiner Geschichte mit fast allen Kontinenten der Erde Handel trieb.
Im Jahre 1511 kamen die Portugiesen, besetzten Stadt wie Umland und blieben für 130 Jahre, danach knöpften ihnen die Holländer Malakka 1641 ab. Die wiederum verloren es endgültig an die Briten, die es von 1824 bis 1957 behielten. Erst die Unabhängigkeit vertrieb sie dann.
Malakka erfuhr die japanische Okkupation in den Jahren 1942 bis 1945. Nach dem zweiten Weltkrieg breiteten sich starke antikolonialistische Bewegungen auch auf der Halbinsel aus, das erwachende Nationalbewusstsein zwang die Briten dann zum Nachgeben. Das Resultat war die Proklamation der Unabhängigkeit durch den unvergessenen Tunku Abdul Rahman, der dann auch der erste Premierminister Malaysias wurde. Diese Proklamation fand in Malakka am 20. Februar 1956 statt, eine historische Stunde am richtigen historischen Ort.
Die Bevölkerung von Malakka ist eine mehr als faszinierende Mischung vieler Rassen: Malaiien natürlich, dann Chinesen, Inder, die sogenannten Straits-born Chinesen, die kein Chinesisch mehr sprechen. Die Nachkommen von Portugiesen leben hier, sie sprechen noch das alte Christao, wie das alte Portugiesisch genannt wird. Eurasier, Araber und Europäer runden diese Menschenmischung ab.
Malakka City selbst ist eine polyglotte kleine Hauptstadt mit einer interessanten Mixtur vieler Baustile und Richtungen, basierend auf dem, was alle ihre früheren Beherrscher hinterlassen haben. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen nämlich so, dass sie alle bequem per Fuß erreicht werden können; wer dabei ermüdet, kann sich eine Trishaw für etwa RM 25,-- den knappen halben Tag mieten und sich bequem von Spot zu Spot fahren lassen, aber nicht ohne vorher den Preis auszuhandeln.
Karte: http://www.melaka.gov.my/assets/melakamap.pdf

Negeri Sembilan

Negeri Sembilan ist bekannt durch seinen von den Minangkabau geschaffenen Baustil. Dieser große Volksstamm aus Sumatra herrschte hier vor Jahrhunderten und hinterließ auch viele Sitten und Gebräuche.
Die Hauptstadt von Negeri Sembilan ist Seremban, 64 km südwestlich von Kuala Lumpur gelegen und über eine erstklassige Schnellstraße mit der Hauptstadt verbunden. Man braucht nur wenig mehr als 30 Minuten mit dem Wagen dorthin.
Karte: http://www.jkr.gov.my/v2/english/ourServices/MAP/IMAGE/NSBILAN/nsembilan.htm

Pahang

Pahang ist das größte Bundesland Malaysias auf der Halbinsel und verfügt über eine breite Palette touristischer Angebote. Es hat 35.964 Quadratkilometer Fläche mit ganz unterschiedlichen Landschaften:
Dunkle, kühle Bergländer mit majestätischen Bergen, den schönsten Nationalpark mit tiefen Dschungeln, schäumenden Flüssen und Wasserfällen, zauberhafte Inseln und Strände und eine freundliche und zurückhaltende Bevölkerung.
Karte: http://www.tourismmalaysia.de/maps/map-pahang.gif

Perak

Perak gehört zu den zentralen Bundesländern Malaysias und hat mit 21.000 Quadratkilometern Größe eine Bevölkerung von 2 Millionen Einwohnern. Es besteht aus neun Distrikten und neben der Hauptstadt Ipoh sind die Städte Taiping, Lumut, Teluk Intan und Kuala Kangsar wichtig.
Kuala Kangsar ist der Sitz des Sultans von Perak und Ipoh ist Sitz der Landesregierung.
Perak wurde bekannt durch seine reichen Vorkommen an Zinn und verdankt seinen Namen der silbernen Farbe dieses Metalles, denn "perak" heißt nämlich silbern in der malaiischen Sprache.
Seit dem Verfall der Weltmarktpreise für Zinn im Jahre 1983 hat Perak erfolgreich seine Wirtschaft umstrukturiert und erfreut sich jetzt eines ständigen Wachstums.
In Perak gibt es gigantische Kalksteinfelsen, heiße Quellen, viel Obst, Erdnüsse und durch den chinesischen Bevölkerungsanteil hier auch eine variantenreiche chinesische Küche.
Karte: http://www.asiatour.com/x-maps/malaysia/maps/malaysia_perak.htm

Perlis

Perlis ist das kleinste Bundesland Malaysias und liegt am Nordwestende der malaiischen Halbinsel. Es grenzt im Norden an Thailand, im Osten und Süden an unser Bundesland Kedah und im Westen an den nördlichen Teil der wichtigen Seestraße von Malakka.
Seine Flüche beträgt 759 Quadratkilometer und es hat nur etwa 175.000 Einwohner. Seine Hauptstadt ist Kangar und die Residenz des Radschas von Perlis ist Arau.
Wenn es auch sehr klein ist, so hat auch Perlis sehr viel Sehenswertes zu bieten: seine ländliche Schönheit ist sprichwörtlich, die grünen Reisfelder und die bäuerlichen Szenen sind echte Attraktionen für den wahren Naturliebhaber.
Kangar ist umgeben von einer blühenden Landwirtschaft und den grünen und goldenen Reisfeldern, je nachdem, ob der Reis frisch gesetzt wurde oder kurz vor der Ernte steht. Hier sitzen die Landesverwaltungen ebenso wie auch die Bundesbehörden, die in den das Stadtbild stark prägenden modernen Regierungsgebäuden arbeiten.
Die Staatsmoschee mit ihrer goldenen Kuppel ist ein weiterer dominierender Bau und alle anderen wichtigen Einrichtungen gruppieren sich um die kleine City: das Sportstadion, das Landeskrankenhaus, das Pens Hotel und auch alle Schulen der Stadt.
Karte: http://www.jkr.gov.my/v2/english/ourServices/MAP/IMAGE/perlis/perlis.htm

Sabah

Sabah ist Vielfalt, rauh und zerklüftet und dann wieder zahm und lieblich.
Der Mount Kinabalu dominiert die ihn umgebenden Landschaften; mit seinen 4101 Metern ist er auch der höchste Berg in Südostasien. Dieses Bundesland hat eine Flora und Fauna, die als reich an Varianten gilt. Vor den Küsten liegen Tauchreviere, von denen Enthusiasten träumen können.
Sabah liegt an der Nordostseite von Borneo und hat seit Menschengedenken den Namen "Land unter dem Wind", denn es liegt knapp unter dem Taifungürtel. Früher suchten die Segelschiffe hier Schutz vor den mörderischen Stürmen.
Hier gibt es etwa 32 Stammesgruppen diverser ethnischer Abstammung: Die wichtigsten sind die Stämme der Bajau, Bisaya, Kadazan, Kedayan, Murut, Minokok, Rumanau, Rungus und Sulu.
Die Hauptstadt von Sabah ist Kota Kinabalu mit dem dritten internationalen Flughafen Malaysias, der regelmäßig angeflogen wird, und zwar aus Kuala Lumpur, Johor Bahru, Kuching und Brunei wie auch von Hongkong, Manila, Jakarta, Seoul, Taipei und Singapur. Sabah ist ein weitläufiges Land, die Orte Lahat Datu, Sandakan und Tawau sowie die Insel Labuan werden täglich im Inlanddienst angeflogen. Manche Gebiete Sabahs sind sogar noch völlig unzugänglich, andere jedoch mit ganz guten Straßen versehen, auf denen Busse verkehren. Auch das Boot ist wegen der vielen Flüsse ein wichtiges und bequemes Transportmittel. Eine kleine Eisenbahnstrecke gibt es hier auch, die von Kota Kinabalu nach Tenom führt.
Karte: http://www.asiatour.com/x-maps/malaysia/maps/malaysia_sabah.htm

Sarawak

Sarawak ist von der Fläche her das größte Bundesland Malaysias. Es ist eine Region der natürlichen Ressourcen. Hier wächst Pfeffer, Kakao, Ölpalmen, Holz und noch viel mehr. Auch Erdöl gehört zu den Schätzen Sarawaks.
Sarawaks Geschichte ist aufregend wie ein Bestseller, randvoll mit wilden Abenteuern und romantischen Geschichten. Als der britische Abenteurer James Brooke im Jahre 1839 hierher kam, gab es gerade eine Rebellion gegen den Sultan von Brunei, denn das Land war unter seiner Oberhoheit. James Brooke schlug sich auf die Seite des Sultans und half ihm, diese Rebellion zu ersticken. Dafür machte ihn der Sultan dann 1841 zum Radscha von Sarawak. Dann folgte ihm sein Neffe Charles im Jahre 1868 auf den Thron des sogenannten "Weissen Radschas von Sarawak", dann dessen ältester Sohn Charles Vyner im Jahre 1917 als letzter seines Stammes.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde auch Sarawak von den Japanern besetzt, wurde aber sofort danach an die Briten abgetreten und wurde deren Kronkolonie. Erst im Jahre 1963 trat es der Förderation Malaysia bei und ist heute ein normales Bundesland mit üblichen demokratischen Regeln und Gesetzen. Sarawak ist 124.450 Quadratkilometer groß und bietet in seinen Grenzen eine schier unglaubliche Vielfalt: Unberührte undurchdringliche Dschungel, die größte Höhle der Welt, eine einzigartige Flora und eine mehr als faszinierende Fauna. Es hat einsame Inseln und weite Strände. Dazu hat es eine Bevölkerung von über 1,5 Millionen, die ebenso vielfältig ist wie das ganze Sarawak - und alles zusammen ist wohl die aufregendste Destination, die man sich denken kann.
Bei einem so großen Land mit derart weitläufigen Gebieten undurchdringlichen Regenwaldes ist der regionale Verkehr oft nur mit Hubschraubern möglich. Aber bis hin kommt man erstklassig mit Malaysia Airlines, die Sarawaks Hauptstadt Kuching wie auch Miri regelmäßig von Kuala Lumpur, Johor Bahru, Kota Kinabalu und Singapur anfliegt.
Boote besorgen meist den Inlandsverkehr, da ganz Sarawak überall von Dschungelflüssen durchzogen ist, die gut befahrbar sind. Die wichtigsten Orte sind auch durch gute Landstraßen verbunden und werden von regulären Buslinien angefahren.
Die Hauptstadt Sarawaks ist Kuching, was ein recht seltsamer Name ist, denn er bedeutet "Katze" auf malaiisch. Dennoch gibt es hier nicht mehr Katzen als in anderen Städten auch.
Kuching liegt 32 km vom Meer entfernt an den hohen Ufern des Sarawak Flusses. Der westliche Einfluss ist unübersehbar, war doch die Stadt lange Zeit Residenz der "Weissen Radschas von Sarawak".
Karte: http://www.virtualmalaysia.com/map/sarawak.cfm

Selangor

Selangor ist das am dichtesten besiedelte Bundesland Malaysias mit 3,7 Millionen Einwohnern, wozu auch der Bundesdistrikt von Kuala Lumpur erheblich beiträgt. Seine gesamte Landfläche beträgt etwa 8000 Quadratkilometer und es hat eine lange Küste, die der Straße von Malakka zugewandt ist. Selangors Hauptstadt ist Shah Alam, nahe an Kuala Lumpur und am Internationalen Sepang Airport.
Der größte Überseehafen Malaysias, Port Klang, liegt an Selangors Küste. Das gesamte Bundesland hat eine sehr gut strukturierte Wirtschaft; Landwirtschaft, Leichtindustrie, Handel und Tourismus sind die blühenden Zweige. Die größten Unternehmen des Landes haben sich in den zahlreichen Industriegebieten am Klang-Fluss angesiedelt. Seine moderne Geschichte beginnt im 16. Jahrhundert, als reiche Zinnvorkommen entdeckt wurden, die viele Einwanderer anzogen und die Kolonialmächte anlockten. Im 18. Jahrhundert waren die chinesischen Bugis hier tonangebend und hatten die politische und wirtschaftliche Macht. In den Kämpfen mit den Bugis gab dann der malaiische Adel den Briten die Chance, in Selangor einen Fuß in die Tür zu bekommen. Und die blieben vom Jahr 1874 bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1957 in Selangor.
Die Hauptstadt: Shah Alam
Die Hauptstadt von Selangor liegt sehr verkehrsgünstig an der Bannmeile von Kuala Lumpur, ist von dort eine halbe Autostunde entfernt und höchstens 10 km vom Sultan Abdul Aziz Shah Airport in Subang. Die sehr moderne Stadt grenzt an seiner Peripherie an Kuala Lumpur, an die Vorstadt Petaling Jaya sowie an weitere wichtige Gemeinden wie Klang, Port Klang, Bangi und Kajang. Auch liegt sie auf dem halben Wege von Kuala Lumpur nach Port Klang und ist sehr gut verkehrstechnisch angebunden.
Shah Alam ist eine Vorzeige-Stadt, sehr überlegt geplant und für die Zukunft gebaut. Die Wohnbezirke sind von den Industriegebieten sowohl durch eine Schnellstraße getrennt wie auch durch Parkanlagen aufgelockert.
Die Stadt besitzt ein Sportstadion von internationalem Standard, ebenfalls eine weltbekannte moderne Autorennstrecke, die angeblich schönste Festhalle Malaysias und als Krönung auch die größte Moschee des ganzen Landes. Sie trägt den Namen der Landesherren von Selangor:Sultan Salahuddin Abdul Aziz Shah.
Karte: http://www.itis.com.my/itis/map_selangor.jsp

Terenggann

Terengganu liegt ziemlich genau in der Mitte der Ostküste unserer Halbinsel mit 12.995 Quadratkilometern Fläche und einer sonnigen Küste von 225 km Länge. Draußen im Südchinesischen Meer liegen schöne Tropeninseln im blauen Wasser.
Dort existiert auch ein reiches Leben unter dem Wasser und das hat Terengganu auch zum Ziel für Taucher gemacht. Hinzu kommt noch ein kleines, aber sehr attraktives Angebot an Kultur, Kunst und Kunsthandwerk.
Kuala Terengganu, die Hauptstadt dieses Bundeslandes, liegt am Ufer des Terengganu River.
Kartehttp://www.tourismmalaysia.de/maps/map-terengganu.gif 



    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 01.12.2007
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