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Indien ist ein vergleichsweise sicheres Reiseland.
Es kommt aber in verschiedenen Teilen Indiens immer wieder zu Terroranschlägen, auch in Gebieten, die normalerweise nicht Hauptziel solcher Anschläge sind. Zuletzt forderten am 8. September 2006 Sprengstoffanschläge in Malegaon, 250 km nordöstlich von Mumbai, mindestens 37 Todesopfer. Anschläge auf Nahverkehrszüge in Mumbai am 11. Juli 2006 kosteten fast 200 Menschen das Leben. Weitere Anschläge sind nicht auszuschließen. Es wird daher generell zu Wachsamkeit geraten, besonders an Feiertagen (Tag der Republik am 26. Januar, Unabhängigkeitstag am 15. August), an denen es erfahrungsgemäß vermehrt zu Drohungen und Anschlägen kommt. Es wird empfohlen, an diesen Tagen Märkte, öffentliche Plätze und große Menschenansammlungen sowie Regierungsgebäude und nationale Wahrzeichen nach Möglichkeit zu meiden.
Wegen der Gefahr terroristischer Gewalttaten wird vor Reisen nach Jammu und Kaschmir gewarnt. Sowohl in Srinagar als auch in Jammu ist es zu Bombenattentaten insbesondere an öffentlichen Plätzen gekommen. Wegen erheblicher Sicherheitsrisiken sollten in Ladakh die Grenzgebiete gemieden werden. Generell wird davor gewarnt, allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden zu trekken, per Autostopp zu reisen oder an einsamen Plätzen zu zelten.
Das Erdbeben vom 8. Oktober 2005 hat in Indien insbesondere in den Provinzen Baramulla, Kupwara und Uri im Unionsstaat Jammu und Kaschmir starke Zerstörungen hinterlassen. Von Reisen in diese ohnehin im touristischen Sperrgebiet entlang der indisch-pakistanischen Grenzlinie liegenden Gebiete wird abgeraten.
Bei Reisen in die Nordostregion Indiens besteht wegen der seit Jahren andauernden Unruhen mit terroristischer Gewalt in Assam, Manipur, Tripura und Nagaland ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Von Reisen dorthin wird abgeraten.
In den östlichen und südöstlichen Bundesstaaten Kernindiens von Bihar bis zu den östlichen und südlichen Grenzgebieten von Andhra Pradesh besteht ein erhöhtes Risiko von Gewalttaten und Gewaltkriminalität durch maoistische Gruppierungen (“Naxaliten”), besonders außerhalb größerer Städte. Deren Aktionen richteten sich bislang allerdings nicht gegen Ausländer.
Besondere Reisegenehmigungen werden u.a. für Sikkim, Arunachal Pradesh, Nagaland, Manipur und Mizoram wie auch für die Andaman Islands benötigt. Die Nicobar Islands sind für Touristen nicht zugänglich.
Bei "Trekking"-Touren sollte unbedingt sichergestellt werden, dass ausreichend starke Funkgeräte mitgeführt werden, da anderenfalls in Notfällen eine rechtzeitige Einleitung von Rettungsaktionen nicht sichergestellt ist.
Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden bereits beim Besitz von kleinen Drogenmengen (auch Haschisch) mit drakonischen Haftstrafen geahndet. Mitgeführte Devisen - derzeit ab 5.000 US-Dollar (bar oder Reiseschecks) - sind bei der Einreise zu deklarieren. Bei Verstößen hiergegen und gegen Zollvorschriften droht Verhaftung bei der Ausreise.
Weitere Infos für Deutsche Touristen
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Indien/Sicherheitshinweise.html
Weitere Infos für Schweizer Touristen
http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/asia/vind/rhind.html
Weiter Infos für Oesterreichische Touristen
http://www.aussenministerium.at/view.php3?f_id=2231&LNG=de&version=&dv_staat=61
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