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Die Geschichte Australiens

Geschichte 

Australien wurde schätzungsweise vor 60.000 Jahren durch die Aborigines, die wahrscheinlich asiatischen Ursprungs sind besiedelt. Damals bestand noch eine Landbrücke. Das dies so geschah weiss man von Felsmalereien. Die ersten europäischen Entdecker Australiens waren die Holländer, die 1606 das erste mal auf "Terra Australis" mit ihren Schiffen landeten. Den Holländern schien das Land für eine Kolonisierung ungeeignet. 1642 wurde Tasmanien von seinem Namensgeber Abel Tasman entdeckt. Im Jahre 1770 landete James Cook an der Ostküste Australiens. Das war natürlich etwas ganz anderes! Hier herrschte ein mildes Klima, hier war der Boden fruchtbar. Alles blühte und gedie. Der Entschluss, Australien zu einer Kolonie zu machen war gefallen.
Doch erst 1788 kamen die ersten 11 Schiffe mit 1000 Sträflingen an Bord in Australien an, um das neue Land zu besiedeln. Eine neue Kolonie war geboren. Mathew Flinders umsegelte von 1801 bis 1803 ganz Australien, um sich von den Gegebenheiten einen besseren Eindruck zu verschaffen. 1813 wurden die Blue Mountains bezwungen, womit der Weg ins Landesinnere offen stand. Das Landesinnere stellte sich jedoch schnell als wertlose und trostlose Wüste heraus, die jedoch Gold barg, wie man herausfand. So entstand ein regelrechter Goldrausch, der den Pionieren grosse Opfer und Entbehrungen abverlangte.

Und schon wurden die ersten Städte gegründet:

1788 - Sydney
1803 - Hobart
1824 - Brisbane
1829 - Perth
1835 - Melbourne
1836 - Adelaide

Wie in Amerika zeigten die europäischen Siedler keinerlei Verständnis für das Lebensrecht der Ureinwohner. Sie wurden erbarmungslos gejagt und getötet - ganz nach amerikanischem Vorbild. Heutzutage ist dies jedoch besser, obwohl die Aborigines immer noch einen "Sonderstatus" haben.


Aborigines

Die ersten Menschen, die auf den Kontinent einwanderten, waren die Ureinwohner, auch Aborigine (lat. "ab origine" = "von Beginn an") genannt. Die allgemeinen Bezeichnungen "Aboriginal" oder "Aborigine" stammen von den Europäern und werden von den Ureinwohnern nicht benutzt. In Australien trifft man vermehrt auf die Bezeichnung "Indigenous People". Die einzelnen Clans und Stämme geben sich Namen wie "Yolngu" (Norden), "Murri" (Osten), "Koori" (Südosten), "Nanga" (Süden), "Nyungar" (Südwesten), "Wonghi" (Westen) und viele andere. Die Aborigines hatten schon lange bevor der weiße Mann das Land entdeckte, eine eigene Kultur und Sprachen entwickelt. Ihr Leben war hervorragend an die Erfordernisse des Landes angepasst, ihre soziale Ordnung war gut entwickelt und ihre Fähigkeiten und Naturkenntnisse verblüffen noch heute.Vor mehr als 200 Jahren war den Europäern die Existenz dieses Naturvolkes unbekannt und die "Terra Australis", der vermutete Südkontinent, noch nicht entdeckt. Bis zu dieser Zeit konnten die Aborigines ungestört mit der Natur in Einklang leben und eine komplexe Kultur einwickeln. Doch nach der Beanspruchung der "Terra nullius" (Man nahm an, dass es von keinem Volk bewohnt wurde) durch die Europäer bestand für die Aborigines die Gefahr der Ausrottung oder vollständigen Anpassung, die der Weiße Mann vorantrieb. Mit dem Untergang von zahlreichen Stämmen ging auch ein Großteil der Kultur verloren und mit ihr die Identität und der Lebenswille der Aborigines. Obwohl sich heute die Verhältnisse für diese Menschen gebessert haben, ist das Volk der Aborigines eine immer noch benachteilige Minderheit in ihrem eigenen Land.

Wer noch mehr über die Geschichte Australiens wissen möchte

http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Australiens
www.australienbilder.de/gesch.htm



Aborigines


Entdeckung Australiens


Aborigines Kinder


    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 03.01.2008
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