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Post- und Fernmeldewesen
Allgemeines zum Telefonieren in China
Auch wenn die Anzahl der Telefonanschlüsse in China bei weitem nicht so hoch ist wie in Europa, wo ca. 55% aller Einwohner über einen Anschluss verfügen, so hat sich der Telekommunikationsmarkt in China in den letzten Jahren stark weiterentwickelt.
Auch im Hinblick auf Internetzugänge hat China mit einer Gesamtbevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen ebenfalls noch ein enormes Aufholpotential gegenüber der westlichen Welt. Und das, obwohl China schon bald die USA als Spitzenreiter ablöst, wenn man die Gesamtzahl der bereits vorhandenen Internetanschlüsse betrachtet.
Alles in allem ist der Telekommunikationsmarkt in China von Festnetz über Mobilfunk und Internet also ein ansehnlicher Wachstumsmarkt.
Um Ihnen dass Telefonieren in bzw. nach China etwas zu erleichtern, haben wir hier ein paar Tipps zusammengefasst:
Es gibt mehrere billige Telefonvorwahlen für China. Einen guten Info- und Vergleichsservice bietet www.billiger-telefonieren.de. Dort findet man Tarife verschiedener Anbieter. Die günstigsten Angebote starten bei ca. 2 cent / Minute.
Um von Hotels oder der Wohnung aus telefonieren zu können, sollte man sich eine Telefonkarte besorgen, die es in China an vielen Zeitungsständen oder Kiosks zu kaufen gibt. Anrufe von den Hotelapparaten, vor allem ins Ausland, sind sehr teuer. Telefonate innerhalb Chinas und Ortsgespräche sind sehr preisgünstig.
Um in China mobil telefonieren zu können, kann man sich eine so genannte “Prepaid-Karte“ zulegen. Die Simkarte, die zum Starten des Telefonierens unverzichtbar ist, kostet ca. 100 Yuan. Danach muss man sich nur darum kümmern ein entsprechendes Guthaben auf der Karte zu besitzen um Telefonate führen zu können. Guthaben kann man sich, genauso wie Telefonkarten einfach an einem der zahlreichen Zeitungsstände oder Kiosks zulegen
Telefon
Teilweise internationale Direktdurchwahl. Das Telefonnetz ist veraltet. Oft ist es einfacher, Auslands- als Inlandsgespräche zu führen. In den großen Hotels ist internationale Direktdurchwahl möglich. Ortsgespräche sind in der Regel kostenlos. In den Großstädten gibt es inzwischen öffentliche Kartentelefone, von wo ebenfalls ins Ausland telefoniert werden kann.
Landesvorwahl
+86.
Wichtige Telefonnummern
0086-Vorwahl für China
110-Polizei
119-Feuerwehr
120-Erste Hilfe
112-Ortstelefondienst
113-Ferngesprächsdienst
114-Örtliche Telefonauskunft
115-Intern. Auskunft
116-Inländ. Auskunft
117-Zeitansage
121-Wetterdienst
Die oben genannten Telefonnummern sind in allen Landesteilen Chinas gültig.
Mobiltelefon
GSM 900 mit Empfangs-/Sendebereich in Beijing, Guangzhou (Kanton) und Shanghai und in den meisten anderen Stadtgebieten im Südosten und Osten, einschließlich Chengdu and Chongqing. Netzanbieter sind China Mobile (Internet: www.chinamobile.com) and China Unicom (Internet: www.netchina.com.cn).
Fax
Größere Hotels bieten immer häufiger Faxdienste an, jedoch kann man meist nur Faxe empfangen. Die Kosten sind im Allgemeinen hoch. Faxe können auch von Internetcafés aus verschickt werden.
Internet/E-Mail
China hat derzeit (Stand Juni 2006) 123 Millionen Internet User, wobei als Internet User ein Bürger gilt, der mindestens eine Stunde in der Woche online ist [4]. Die User machen zur Zeit also etwa 10% der Gesamtbevölkerung Chinas aus. 72.2% der User gehen von zu Hause aus online, 35.1% am Arbeitsplatz, 29.5% im Internetcafe.
Internetcafés (wǎngba) (in grösseren Städten) wurden in China in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre in großer Zahl eröffnet. Als im Sommer 2002 in Peking ein großes Wangba in Flammen aufging und dabei 25 jugendliche Besucher ums Leben kamen, wurden viele Wangbas von der Regierung geschlossen. Die Schließung von Internetcafes in China war daraufhin eine Zeit lang fast das einzige Thema in den westlichen Medien über das Internet in China und wurde wie selbstverständlich mit der Nachrichtenzensur und -kontrolle in Verbindung gebracht, ohne die Möglichkeit zuzulassen, dass es sich bei vielen Wangbas um Untergrund-Bars gehandelt haben könnte, die wegen mangelnder Sicherheitskontrollen, Steuerhinterziehung und illegaler Aktivitäten (Zugang zu pornografischen Internetangeboten contra Jungendschutzgesetz) geschlossen wurden.
Nunmehr wurden zehn staatliche Gesellschaften mit der Einrichtung von Wangbas beauftragt. Sie sollten landesweit einheitliche Standards bei der Ausrüstung von Internetcafés durchsetzen. Hierzu gehört die Videoüberwachung jedes Terminals, die Installation einer Software zur Aufzeichnung sämtlicher Eingaben und zur Verhinderung des Zugriffs auf pornografische, gewaltverherrlichende oder „subversive“ Seiten. Die Einhaltung dieser Vorschriften werden durch Razzien überprüft.
Netzanbieter: Eastnet China Ltd. (Internet: www.eastnet.com.cn).
Post
Post nach Europa benötigt ca. eine Woche. Alle Postsendungen sollten mit der Aufschrift The People’s Republic of China (»Volksrepublik China«) versehen sein. Große Postämter haben von 08.00-19.00 Uhr geöffnet, kleinere kürzer. Briefmarken sind in Hotels erhältlich, dort können Postkarten und Briefe auch aufgegeben werden. Eine Postkarte nach Deutschland kostet 4,20 Yuan, der billigste Luftpostbrief 6,40 Yuan. Laufzeit 1 bis 2 Wochen, von abgelegenen Orten aus auch länger. Briefmarken erhalten Sie im Hotel. Pakete müssen offen ins Postamt gebracht und dort kontrolliert werden
Dentsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
TV in China
www.lyngsat.com/freetv/China.html
http://english.cctv.com/index.shtml
www.cctv.com/default.shtml
www.chinainone.com/
www.watchjtv.com/?gclid=CIG4hrON5JACFQc_MAodvkxgOQ
Radio in China
www.chinabroadcast.cn/
www.vot.org/
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