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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Grundlagen

Die TCM ist das älteste wissenschaftliche Medizinsystem. Im Gegensatz zur westlichen Medizin, die auf „harten" Messdaten und der Pathologie fusst, werden hier das Befinden, soziale, psychische und klimatische Faktoren beobachtet, qualifiziert und in einer „energetischen Diagnose" gewertet. Somatische Symptome sind so als energetische Entgleisungen zu erfassen. Durch die verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten (Akupunktur, Arzneimitteltherapie, Qi Gong, Diätetik, Tuina) gelingt es, in die energetischen Prozesse modulierend einzugreifen. 

Die spezifischen Therapieformen der asiatischen Heilkunde

  • Akupressur
  • Akupunkt-Massage
  • Akupunktur
  • Ayurveda
  • Do-In
  • Fünf Tibeter
  • Hui-Chun-Gong
  • Jin Shin Do Akupressur-Therapie
  • Jin Shin Jyutsu
  • Kräuterheilkunde
  • Meditation
  • Moxibustion
  • Nuad (Thai-Massage)
  • Qigong
  • Schröpfen
  • Shiatsu
  • Taijiquan
  • Thai Massage
  • Tui Na Massage
  • Yoga
  • Zazen

Akupressur
Akupressur ist ein naturheilkundliches Verfahren, das aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und auch aus der japanischen Volksmedizin herausgewachsen ist. Die Akkupressurpunkte, die in der Akukpressur mit Fingerdruck aktiviert werden, entsprechen den klassischen Akupunkturpunkten. Es gibt verschiedene Traditionen, Techniken und Schulen für Akupressur.  

Akupunkt-Massage
Akupunkt-Massage nach Penzel (APM)
Die APM ist eine Massageart, die sich nach der Art der chinesischen Akupunkturlehre auf den Energiekreislauf des Menschen bezieht. Als Werkzeuge werden keine Nadeln, sondern Metall-Massagestäbchen verwendet. Durch weiche Striche entlang der Längsachse des Körpers und durch Stimulierung der Akupunkturpunkte wird ein Zuviel oder ein Zuwenig an Energie ausgeglichen. Im Laufe der Behandlungen werden Energieflussstörungen nach und nach beseitigt und der Kreislauf somit stabilisiert.
Akupunkt-Massage nach Radloff
Die Behandlung führt zu einem Ausgleich des energetischen Gleichgewichtes und wird mit einem Massagestäbchen durchgeführt. Als wichtiges diagnostisches Mittel dient die Kontrolle der Reflexzonen am Ohr. Auch Zungen-, Augen- und Antlitzdiagnose eingesetzt.

Akupunktur
Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Liste von Krankheiten zusammengestellt, bei denen Akupunktur angewendet werden kann. Unter ihnen sind vor allem Erkrankungen der Nerven und des Bewegungsapparates sowie Störungen des Verdauungstraktes besonders stark vertreten. Durchgeführt wird die Akupunktur heute zumeist mit Stahlnadeln von einer Dicke zwischen 0,2 und 0,4 Millimetern. Stichtechnik, Stichwinkel, Stichtiefe usw. varieren je nach Diagnose.
Elektroakupunktur:
Bei der Elektroakupunktur erfolgt eine zusätzliche Elektrostimulation über die Nadeln.
Ohrakupunktur (Aurikulotherapie):
Krankheiten am ganzen Körper werden über Akupunktur am Ohr behandelt. Ueber 100 Akupunkturpunkte werden am Ohr unterschieden. 

Ayurveda
Ayurveda, das „Wissen vom langen Leben", ist die traditionelle Heilkunst Indiens.
Krankheit wird als Ungleichgewicht verstanden. Mit vielen verschiedenen Methoden, u.a. auch Ernährung, Körperübungen, Massage, Meditation, Kräuter usw. wird das Gleichgewicht wieder angestrebt.
Drei verschiedene Energien, die sogenannten Doshas (Pitta, Kapha und Vata) sind verantwortlich für das harmonische Funktionieren von Leib und Seele. Weil körperliche Funktionen und seelisches Erleben ganzheitlich und zusammenhängend betrachtet werden, zielen auch alle therapeutischen Massnahmen auf ganzheitliche Wirkung.
Aehnlich wie die traditionelle chinesische Medizin hat die ayurvedische Medizin nicht nur curativen (heilenden) Zweck, sondern dient vor allem der Gesunderhaltung und Vorsorge.

Do-In

Do-In ist eine vollständige Selbstübung und hat eine jahrtausende alte Tradition der Gesundheitsvorsorge in der chinesischen Medizin. Es ist ein einfaches System von Bewegungsübungen und Atemtechniken. Die Kunst des Do-In besteht darin, mit Hilfe von besonderen Übungen und durch Selbstmassage, Betasten, Klopfen, Dehnen und Visualisieren wieder Ordnung ins Energiefeld zu bringen. Es regt die Zirkulation an und stärkt die körperlichen Funktionen.

Die Fünf Tibeter
Die Fünf „Tibeter”sind Yogaübungen, die nach einem bestimmten System aufgebaut sind, und die ganzheitlich und unterstützend auf den Organismus einwirken. Die einzelnen Uebungen können erlernt und eingeübt werden und so für sich selber praktiziert werden.
Die ganzheitliche Wirkung erstreckt sich sowohl über die körperlichen Organsysteme wie auch das seelisch-geistige Wohlbefinden.

Qigong und Hui-Chun-Gong
Qigong (sprich Tschigong) ist eine traditionelle chinesische Übungskunst, die uns mit speziell abgestimmten Bewegungsformen und Entspannungsübungen lehrt, den Körper zu spüren und zu kräftigen, die Konzentrations- und Vorstellungskraft zu schulen und die geistige Entwicklung zu fördern.
Qigong ist eine ausgezeichnete Begleittherapie bei Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkproblemen, sowie bei Nervosität, Schlafstörungen und ähnlichem. Ausserdem erhalten wir durch die Uebung des Qigong das, was uns oft fehlt: Die Zeit für uns selber.

Bei den Hui-Chun-Gong Übungen handelt es sich um ein Geheimwissen von daoistischen Mönchen.Diese Übungen wurden in China erst vor ca. 15 Jahren der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Sie gehören zum Qigong und sind sehr effektiv und wirkungsvoll. Ihre gute Wirkung basiert auf der Anregung aller endokrinen Drüsen des Körpers und des hormonellen Systems. Es ist wichtig die Übungen genau zu erlernen und regelmässig zu machen.Es wird ihnen eine verjüngende Wirkung zugesprochen.

Jin Shin Do
Jin Shin Do® ist eine ganzheitliche therapeutische Methode, die sowohl körpertherapeutisch wie auch (bei entsprechenden Voraussetzungen) psychotherapeutisch eingesetzt werden kann. Jin Shin Do® TherapeutInnen kommen aus verschiedensten Heil- und Pflegeberufen wie Physiotherapie, Krankenpflege, Körpertherapie und Psychotherapie.
Im Jin Shin Do® werden mit Fingerdruck - am bekleideten Körper - jeweils zwei Akupunkte nach ganz bestimmten kriterien miteinander verbunden. Diese Arbeit führt die KlientInnen oft in einen sehr entspannten Zustand, der den Zugang zu Emotionen, inneren Bildern und geistigen Prozessen fördert. Mit Jin Shin Do® lässt sich deshalb auf körperlicher, emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene arbeiten.
Entwickelt wurde Jin Shin Do von der amerikanischen Psychotherapeutin Iona Marsaa Teeguarden als Synthese der traditionellen chinesischen Akupunkturtheorie, Japanischer Fingerdrucktechnik und taoistischer Philosophie. Der Name Jin Shin Do bedeutet "der Weg (Do) des mitfühlenden (Jin) Geistes (Shen).

Jin Shin Jyutsu
Jin Shin Jyutsu® ist eine Heilkunst, die mit Energie-heilpunkten (Energieschlössern) des Körpers arbeitet. Die Methode basiert auf althergebrachtem japanischen Wissen und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom Japaner Jiro Murai wiederentdeckt.
Ähnlich wie die Akupressur kennt das Jin Shin Jyutsu® Energieleitbahnen, die "Strömungen" genannt werden. Es gibt drei übergeordnete Harmonieströme, 12 Organströme und verschiedene Spezialströme. Auf den drei übergeordneten Harmonieströmen liegen die 26 paarweise angeordneten "Energieschlösser".
Alle Ströme können durch das "Öffnen" dieser Energieschlösser harmonisiert und aktiviert werden.
Obwohl die theoretischen Grundlagen des Jin Shin Jyutsu® sehr komplex sind, ist die Behandlung ganz einfach. Man legt die Fingerspitzen oder die ganze Hand über den Kleidern auf die "Energieschlösser". Dadurch können die Selbstheilungskräfte das Energiesystem wieder in die ursprünglichen Bahnen bringen und so die Harmonie im Körper wiederherstellen.
Jiro Murais Heilkunst wirkt ganzheitlich auf Körper, Seele und Geist und geht bis auf die ursächliche Ebene. Die Strömungsmuster des Jin Shin Jyutsu® scheinen eine Art "Gedächtnis" ihres ursprünglichen Verlaufes zu haben. Durch das Halten (Strömen) der spezifischen harmonischen Sequenz kann der jeweilige Energiestrom wieder seinen physiologischen Verlauf einnehmen. Durch Jin Shin Jyutsu® kann man das Energiesystem des Körpers so in Fluss halten, dass alle Systeme des Körpers sich optimal regenerieren können. Das Augenmerk richtet sich also nicht auf den Störfaktor im medizinischen Sinne, der eine Krankheit auslöst (z.B. pathologische Keime), sondern auf die Harmonisierung von Körper, Seele und Geist.
Jin Shin Jyutsu® wirkt sehr kraftvoll und kann einerseits zur Behandlung bei Krankheiten eingesetzt werden, anderseits auch zur Prävention und zur Selbsthilfe, um Gesundheit und psychisches Wohlbefinden zu verbessern. Durch die einfache Handhabung kann man sich jederzeit selber behandeln, an jedem Ort und ohne Verwendung von Hilfsmitteln.

Kräuterheilkunde
Die Aerzte im alten China machten keinen Unterschied zwischen Nahrung und Medizin. Sowohl bei der Nahrung wie bei der Kräuterheilkunde gelten in der Traditionellen Chinesischen Medizin dieselben Grundsätze. Nahrungsmittel und Kräuter werden nach bestimmten Kriterien klassifiziert, wie zum Beispiel nach ihrer Temperaturausstrahlung (heiss, warm, kühl, kalt) oder den 5 Geschmäckern (Wu Wei) der 5 Wandlungsphasen: sauer, bitter, süss, scharf und salzig. Je nach Diagnose, die auf dieselbe traditionelle Art und Weise erfolgt wie für die Akupunktur, werden die Rezepturen für die Kräuter und Pillen individuell zusammengestellt. 

Meditation
"Dem Menschen unserer Tage fehlt die Stille, die äussere und mehr noch die innere Stille, das heisst eine Verfassung, die ihn befähigt, auch im äusseren Lärm und Ansturm des Lebens Stille zu erfahren, zu wahren und auszustrahlen. Es gibt die besondere Stille als Zustand, die nichts zu tun hat mit "Lärm oder Nicht-Lärm", ja mehr noch: für die der äussere Lärm ein Hintergrund sein kann, von dem sich inwendig abhebt, was durch kein Geräusch gestört werden kann. Das ist die rechte Stille. Sie ist eine Verfassung des Gemütes - ein Zustand der Seele - , an dem sich der Lärm der Welt zu einer "Geräuschkulisse" verwandelt, vor der die innere Stille sich erst vollends entwickelt und bewusst wird." 

Moxibustion
Moxibustion (nach dem japanischen Wort "mogusa") ist das Stimulieren eines Akupunkturpunktes durch Erwärmung mit Moxakraut. Als Moxakraut wird getrockneter Beifuss verwendet, der, wenn er glimmt, eine milde, angenehme Wärme ausstrahlt.
Moxibustion stärkt das Yang. Es vertreibt Kälte und löst Feuchtigkeit aus den Meridianen. Es hilft auch, stagnierendes Qi wieder in Bewegung zu bringen. Nach westlicher Vorstellung verbessert Moxibustion vor allem die Gewebedurchblutung und hat eine beruhigende Wirkung.
Moxibustion kann direkt oder indirekt angewandt werden:
Indirekte Moxibustion: das Moxakraut wird ohne direkte Berührung mit dem Körper abgebrannt, z.B. indem eine glühende Moxazigarre über denAkupunkturpunkt gehalten wird, oder indem das Moxakraut auf einer, direkt auf der Haut aufliegenden Scheibe frischen Ingwers oder Knoblauch abgebrannt wird.
Direkte Moxibustion: kleine Moxakraut-Kegel oder -Kügelchen werden direkt auf der Haut abgebrannt und hinterlassen zumeist Blasen und Narben. Diese Form der Moxibustion wird praktisch nur in China angewendet.

Traditionelle Thai-Massage
Die Traditionelle Thai-Massage, auf thailändisch "Nuad" genannt, blickt auf eine lange Tradition zurück und hat ihren Ursprung in Indien. Als Begründer gilt der Leibarzt des Magadha-Königs Bimbisara, der vor mehr als 2500 Jahren in Nordindien lebte. Vermutlich wurden die traditionellen Massage-Techniken gleichzeitig mit dem Buddhismus, der ja auch in Indien entstand, nach Südostasien gebracht.
Die Traditionelle Thai-Massage geht davon aus, dass im Körper unsichtbare Energiebahnen verlaufen, von denen die zehn Sen besonders wichtig sind. Auf ihnen liegen wichtige Akupressurpunkte, die bei der Heilbehandlung einbezogen werden, und über die das Prana, die Lebensenergie, aktiviert wird. Trotz Aehnlichkeiten mit der Traditionellen Chinesischen Medizin, beruht die Nuad-Massage doch vorwiegend auf der indischen Ueberlieferung. 
Bei der Traditionellen Thai Massage liegt nicht die Entspannung der Muskeln im Vordergrund, sondern die Bearbeitung des Energiekörpers. Es werden zwei verschiedene Methoden der Thai-Massage unterschieden: der "südliche Stil", der im What Pho in Bankok gelehrt wird, und der "nördliche Stil", der am Massage-Hospital Shivago Komarpaj in Chinag Mai unterrichtet wird.
Die Traditionelle Thai-Massage erfolgt am bekleideten Körper. Gearbeitet wird auf dem Boden.


Schröpfen
Schröpfen ist ein altes chinesisches Heilverfahren. Kleine Schröpfgläser werden auf Akupunkturpunkte gesetzt. In den Gläsern wird ein Unterdruck hergestellt, so dass sich das Glas auf der Haus festsaugt, wo man es während mehrerer Minuten haften lässt. Durch den Unterdruck im Glas werde die Haut und das darunterliegende Gewebe in das Glas gesaugt, was die Durchblutung erhöht und damit auf den Kreislauf von Blut und der Lebensenergie Qi einwirkt.

Shiatsu
Shiatsu ist eine japanische Massagetechnik, deren Ursprünge auf die Anfänge der Akupunktur vor 4000 Jahren zurückgehen. Mit Druck auf die Akupunkturpunkte (Tsubos) und entlang den Energiebahnen (Meridianen) wird die Körperenergie wieder ins Gleichgewicht gebracht und dadurch die Gesundheit gefördert.
Der Name bedeutet wörtlich "Finger-Druck", doch wird Shiatsu zusätzlich auch mit Händen, Ellbogen und Knien ausgeführt. Das reine Drücken wird ergänzt durch Dehnungen und Rotationen oder schlicht durch Halten bestimmter Körperstellen. Dadurch werden Blockaden gelöst, schwache Stellen angeregt, die körpereigenen Kräfte gestärkt und der Energiehaushalt harmonisiert.
Eine Störung äussert sich generell als Mangel oder Überschuss von Ki-Energie. Gewöhnlich entsteht das schmerzende Symptom da, wo sich die Energie staut und ein sogenanntes Jitsu bildet; die Ursache liegt jedoch meist im unbemerkten Kyo-Bereich, der durch einen Mangel an Energiezufuhr unterversorgt ist. Eine Shiatsubehandlung wird sich deshalb nicht nur auf die vordergründige Symptomatik konzentrieren, sondern darauf hinarbeiten, einen Ausgleich herzustellen zwischen einem Jitsu und einem Kyo, zwischen einem Zuviel und einem Zuwenig. So ist es beispielsweise sinnvoll, bei Kopfschmerzen den verspannten Nacken zu behandeln. Die Ursachen können gleichzeitig aber auch in einer schlechten Verdauung, in einem schwachen Kreuzbereich oder in einer Überreizung des vegetativen Nervensystems liegen. Dies wiederum wird nach östlichem Verständnis nie losgelöst vom geistig-seelischen Befinden betrachtet.
Shiatsu hilft oder lindert bei jeder Art von Verspannungen, bei (chronischen) Schmerzen, bei Stress, Nervosität und Schlafstörungen, bei Erkrankungen der Atemwege und des Verdauungstraktes, bei Zyklusstörungen, bei Haltungsproblematik und psychischer Symptomatik. Auch während der Schwangerschaft wird Shiatsu als sehr wohltuend empfunden. Generell kann die Behandlung sowohl vorbeugend als auch zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte eingesetzt werden.
Shiatsu ist eine meditative Arbeit, geprägt von der Stille und vom "In-sich-Hineinhorchen". Man liegt bequem bekleidet auf einer Matte am Boden. Eine durchschnittliche Behandlung dauert rund eine Stunde, ergänzt durch ein kurzes Gespräch.
Seiki Soho
Seiki Soho wurde von Akinobu Kishi entwickelt, einem japanischen Sensei, der seit vielen Jahren seine Methode weltweit an Shiatsu Schulen unterrichtet. Das Prinzip von Seiki Soho beruht ganz auf dem Prinzip östlicher Weisheit, welches besagt, dass umso mehr geschieht und in Bewegung kommt, je weniger man "macht" und willentlich dazu beitragen will. So sind denn auch die angewandten Techniken im Seiki Soho auf ein Minimum begrenzt, Dehnungen, Gelenkrotationen und ähnliches entfallen. Entscheidend ist vor allem die Berührung, insbesondere die Qualität der Berührung, die ganz in Achtsamkeit erfolgt und eine Resonanz zwischen der behandelnden und der behandelten Person ermöglicht. Auf dieser Basis erfolgt das Aufspüren und Lösen von Spannungen und das freie Fliessen der Energie Ki. 
Makko-Ho
Makko-Ho kommt aus Japan und basiert auf der Theorie der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die 6 Uebungen zur Dehnung der Meridiane beeinflussen bei regelmässiger Durchführung die körperliche und seelische Befindlichkeit positiv beeinflussen. 

Taijiquan
Taijiquan ist eine alte Bewegungstradition in China, die sowohl gesundheitliche Vorsorge wie auch Meditation und Selbstverteidigung einschliesst. Ziel des Taijiquan ist die Befreiung aus dem dualistischen Denken und das Finden einer Wahrheit jenseits aller Erscheinungsformen. Es ist das Einswerden mit dem "Taiji", dem Tao, dem Höchsten und Unbeschreibbaren. Die Philosophie des Taoismus und die Lehre von Yin und Yang bilden die Basis des Taijiquan.

Tui Na Massage
Chinesische Massage, die verschiedene Techniken beinhaltet wie Reiben, Streichen, Schieben, Vibrieren des Gewebes usw. Erste Erwähnungen finden sich bereits vor über viertausend Jahren, und schon vor Beginn unserer Zeitrechnung bestanden Lehrbücher, die noch heute erhalten sind.
Die Technik der Tui-Na-Massage entspricht ganz der Theorie der TCM, so gibt es sowohl ableitende wie auch stärkende Techniken und auch die Funktionskreise (Meridiane) spielen eine wichtige Rolle.

Yoga
Yoga geht von einem engen Zusammenhang von Körper, Seele und Geist aus und verbessert in diesem Sinne das Körperbewusstsein wie auch die Wahrnehmung innerer Prozesse bei den Übenden. Beides kann durch Körperstellungen (Asanas), Atemübungen (Pranayamas) sowie Konzentrations- (Meditations-) und Entspannungsübungen erreicht werden. Diese Übungen werden meist in Gruppen unter Anleitung von Yogalehrerinnen und Yogalehrern selbst aktiv ausgeführt. Sie verbessern mit der Zeit die Körperhaltung, die Beweglichkeit und Kraft und stärken die geistigen Fähigkeiten. (Schweizerische Yoga Gesellschaft)
Yoga heisst "Verbindung", "Vereinigung". Gemeint ist damit die Vereinigung und Verschmelzung der menschlichen, individuellen Seele (indisch: Atman) mit der All-Seele oder der universalen Seele (indisch: Brahman) und damit auch mit der gesamten Schöpfung. Diese Einswerdung wird Samadhi genannt. Sie ist das Ziel aller Yogis und Yoginis. Die Wege zu diesem Ziel sind sehr vielfältig. Besonders bekannt ist heute das Hatha Yoga mit verschiedenen Körperübungen und Haltungen.

Im alten Indien unterschied man vier Aspekte

  • Karma Yoga, der Weg durch Taten und dienende Arbeit.
  • Bhakti Yoga, die liebende Hingabe (z.B. auch in Tanz, Musik, Malerei)
  • Jnana Yoga, der Weg der Erkenntnis (z.B. in Dichtung und Philosophie)
  • Raja Yoga, der königliche Yoga in acht Stufen

Zazen
Zen oder Zen-Buddhismus ist eine Form des Buddhismus. Zazen ist die praktische Uebung des Zen. Zazen bedeutet, sich in richtiger Haltung auf ein rundes Kissen zu setzen und völlig unbeweglich in tiefer Konzentration zu sitzen. Körper und Geist sind dabei völlig wach und ganz in der gegenwärtigen Stille und ganz ohne Gedanken oder Ziele oder Streben. Sitzen in der rechten Haltung, Sitzen in der Stille, Sitzen in der Versenkung. Zazen ist kein Meditieren eines Inhaltes, eines Bildes oder Gedankens, sondern einfach Sitzen, mit dem Bemühen, sich aller Bilder und Gedanken zu entledigen.
Ziel von Zazen ist wie das Ziel von Meditationen, Yoga und geistlicher Uebungen das Einswerden mit der Welt, mit dem Sein alles Seienden oder wie auch immer jemand dieses universelle Unfassbare benennen will.  



Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)


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    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 18.02.2008
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