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Japan wird in acht Regionen eingeteilt.
Die Regionen sind keine Verwaltungseinheiten, wie die 47 Präfekturen Japans. Nur Hokkaidō ist gleichzeitig eine Präfektur.
Die Regionaleinteilung findet sich aber im Wirtschaftsleben (Firmengliederungen, Sendegebiete, etc.) wieder, fasst in etwa geographisch und kulturell zusammenhängende Gebiete zusammen und wird auch in den Schulen in Erdkunde gelehrt. Es basiert zum Großteil auf historischen Hintergründen.
Geordnet von Norden bis Süden sind dies:
Hokkaidō (北海道): die Insel Hokkaidō sowie umliegende kleinere Inseln,
Tōhoku (東北): das nördliche Honshū,
Kantō (関東): das östliche Honshū,
Chūbu (中部), das zentrale Honshū, oftmals unterteilt in:
Hokuriku (北陸): Nordwest-Chūbu,
Kōshin’etsu (甲信越): Nordost-Chūbu,
Shin’etsu (信越): ohne Präfektur Yamanashi,
Chūō-kōchi (中央高地): das zentrale Chūbu,
Tōkai (東海): das südliche Chūbu,
Kinki (近畿): West-Zentral-Honshū,
Chūgoku (中国): das westliche Honshū,
Shikoku (四国): die Insel Shikoku im Südosten und
Kyūshū (九州): die Insel Kyūshū im Südwesten.
Zur Region Kyūshū hinzuzurechnen sind noch die Nansei-Inseln zwischen Kyūshū und Taiwan die Teile der Präfektur Kagoshima und die gesamte Präfektur Okinawa umfassen. Okinawa ist die Hauptinsel des ehemaligen unabhängigen Reiches der Ryūkyū-Inseln und bezeichnet meist auch die Region. Die Inseln gehören erst seit 1879 zu Japan (1945 von den USA besetzt, 1972 wieder an Japan zurückgegeben.
Hier die einzelnen Regionen
Hokkaido
Verwlatungssitz: Sapporo
Hokkaidō (jap. 北海道, dt. „Nordmeerbezirk“) ist die zweitgrößte Insel Japans. Bei den auf der Insel lebenden Ainu heißt die Insel Mosir. Zusammen mit mehreren umliegenden kleinen Inseln bildet sie die nördlichste Präfektur des Landes. Deckungsgleich mit der Präfektur bezeichnet Hokkaidō auch eine Region in Japan.
Die Präfektur zählte Ende 2005 etwa 5,7 Mio. Einwohner, darunter etwa 25.000 der indigenen Minderheit der Ainu. Die größte Stadt, zugleich Sitz der Präfekturverwaltung, ist Sapporo.
Die in Hokkaidō geboren Japaner nennen sich Dosanko (道産子).
Weitere Infos zu Hokkaido: http://de.wikipedia.org/wiki/Hokkaid%C5%8D
Tohoku
Die Region Tōhoku (jap. 東北地方, Tōhoku-chihō) befindet sich auf der Insel Honshū, der größten Insel Japans. Tohoku bedeutet der Nordosten auf Japanisch. Tōhoku ist relativ dünn besiedelt mit wenigen Großstädten. In den Bergen gibt es viele heiße Quellen. Die Küste besteht hauptsächlich aus Felsenküste. Früher lebten hier die Ezo.
Weitere Infos zu Tokohu: http://de.wikipedia.org/wiki/T%C5%8Dhoku
Kanto
Kantō (jap. 関東地方, -chihō) ist eine Region auf Honshū, der größten Insel Japans. Der Name kommt daher, dass die Region östlich (東, tō) der Grenzstation (関所, sekisho, die On-Lesung des ersten Zeichens ist kan) Hakone liegt. Der Norden Kantōs mit den Präfekturen Gunma, Tochigi und Ibaraki ist ähnlich ländlich wie die Region Tōhoku. Die Präfekturen Tokio, Saitama, Kanagawa und Chiba sind dagegen hauptsächlich vom Ballungsraum Tokio geprägt.
Am 1. September 1923 zerstörte das Große Kantō-Erdbeben mit einer Stärke von 7,9 auf der Richterskala die Stadt Yokohama und Teile des angrenzenden Tokio. Über 140.000 Menschen starben und mehr als 1,9 Millionen wurden obdachlos.
Weitere Infos über Kanto: http://de.wikipedia.org/wiki/Kant%C5%8D
Chubu
Die Region Chūbu (jap. 中部地方, Chūbu-chihō) umfasst den zentralen Teil der Insel Honshū, der Hauptinsel Japans. Es verbindet die beiden kulturell zentralen Regionen Kantō und Kansai.
Chūbu ist wiederum in drei geografische Regionen unterteilt:
Hokuriku im Norden am Japanischen Meer, einer felsigen Küstenlandschaft,
Chūō-kōchi in der Mitte mit den Japanischen Alpen, einer Gebirgsregion, sowie
Tōkai im Süden an der dicht besiedelten Pazifikküste.
Der nördliche und östliche Teil wird jedoch auf auch als Region Kōshin’etsu bzw., unter Ausnahme der Präfektur Yamanashi, Shin’etsu bezeichnet.
Die wichtigste Stadt ist Nagoya. Der Fuji befindet sich in Chūbu.
Weitere Infos über Chubu: http://de.wikipedia.org/wiki/Ch%C5%ABbu
Kinki
Kinki (jap. 近畿, dt. nahe der Hauptstadt), auch Kinki-chihō (近畿地方, Region Kinki) ist eine Region in Japan. Sie liegt im Westteil Honshūs, der Hauptinsel Japans. Im Unterschied zu Kinki, das heute einen verwaltungstechnischen Begriff für die Region mit den Präfekturen Shiga, Mie, Kyōto, Nara, Ōsaka, Wakayama und Hyōgo mit 33.109 m² und 22,7 Mio. Einwohnern (2000) darstellt, bezeichnet Kansai die abwechslungsreiche Kulturregion um die drei Städte Kyōto, Ōsaka und Kōbe (Keihanshin), die je nach Auffassung und Gesprächssituation etwa das Gebiet von Kinki bis hin zu Shikoku und Chūgoku umfasst.
Der Name Kinki rührt daher, dass praktisch alle japanischen Hauptstädte, zuletzt Kyōto, bis zur Meiji-Restauration in dieser Region lagen.
Weitere Infos über Kinki: http://de.wikipedia.org/wiki/Kinki
Chugoku
Chūgoku-chihō (jap. 中国地方, dt. Region Land der Mitte) ist eine Region im Westen der Insel Honshū, der größten Insel Japans.
Da Chūgoku (中国) auf japanisch auch der Name für China ist, wird die Region Chūgoku inzwischen mit dem Zusatz Chihō (地方, dt. Region) versehen, um Verwechslungen zu vermeiden.
Weitere Infos über Chugoku: http://de.wikipedia.org/wiki/Ch%C5%ABgoku
Shikoku
Die Insel Shikoku (jap. 四国, dt. vier Länder) ist die kleinste der vier Hauptinseln Japans. Sie ist zirka 18.000 km² groß und hat eine Bevölkerungszahl von ungefähr 4,5 Mio. Einwohnern. Sie ist in vier Präfekturen eingeteilt: Ehime, Kagawa, Kōchi und Tokushima. Die Insel ist als Region Shikoku (四国地方, Shikoku-chihō) außerdem eine Region Japans.
Den Namen vier Länder hat die Insel aufgrund der Tatsache, dass sie schon seit der Zeit der Provinzen aus vier Provinzen bestand, nämlich Awa, Sanuki, Iyo und Tosa. Die Grenzen dieser alten Provinzen entsprechen denen der heutigen Präfekturen.
Weitere Infos über Shikoku: http://de.wikipedia.org/wiki/Shikoku
Kyushu
Kyūshū (jap. 九州, dt. neun Provinzen) ist mit einer Fläche von 35.640 km² und 13,44 Mio. Einwohnern (1995) die zweit-bevölkerungsreichste und drittgrößte Insel Japans. Ihr Name stammt von der ursprünglichen Unterteilung der Insel in neun Provinzen (Chikuzen, Hizen, Chikugo, Higo, Satsuma, Ōsumi, Hyūga, Bungo und Buzen). Historische Namen für Kyūshū sind Kyūkoku (九国, dt. „neun Länder“), Chinzei (鎮西, dt. „befriedeter Westen“) und Tsukushi-no-shima (筑紫島, dt. „Insel von Tsukushi“).
Sie ist außerdem eine japanische Region. Nicht nur die Insel Kyūshū selbst, sondern auch eine Reihe kleinerer Inseln wie etwa Tsushima, die Goto- und die Ryūkyū-Inselkette gehören zur Region Kyūshū. Die Region wurde historisch auch Saikaidō (西海道, dt. „Westmeerbezirk“) genannt.
Die Insel Kyūshū ist die südlichste der vier Hauptinseln Japans. Kyūshū ist sehr gebirgig. Auf ihr befindet sich der Aso (1.592 m), der aktivste Vulkan Japans. Andere aktive Vulkane sind der Sakurajima (bei Kagoshima) und der Unzen (bei Nagasaki).
Weitere Infos über Kyushu: http://de.wikipedia.org/wiki/Ky%C5%ABsh%C5%AB
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