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Die Geschichte Thailands

Thailand, übersetzt „Land der Freien”, wurde als einziges Land Südostasiens niemals von ausländischen Kolonialmächten annektiert!
Dadurch konnte das buddhistische Königreich die eigene Kultur weitestgehend bewahren – und trägt diesen passenden Namen zu Recht!

Die Geschichte Thailands 

Nach der Gründung der heutigen Chakri-Dynastie durch König Rama I im Jahr 1732, fand im Jahr 1932 ein Staatsstreich statt, bei welchem die konstitutionelle Monarchie eingeführt wurde. 1939 wurde Siam in Thailand umbenannt.
1948 übernahm das Militär nach politischen Unruhen die Macht, die es, von einer kurzen Demokratiephase Ende der 60er Jahre, bis in die frühen 70er Jahren in Händen hielt.
Mitte der 60er Jahre wurden die Beziehung zu den Vereinigten Staaten von Amerika ausgebaut. Hauptgründe waren einerseits das Interesse an der Förderung der Wirtschaftsbeziehungen, anderseits um eine Expansion des Kommunismus in der Region Indochinas zu unterbinden. Später, während des Vietnam-Kriegs, unterhielten die USA zahlreiche Luftwaffenstützpunkte in Thailand.
Der letzte Staatstreich fand 1991 statt. Das Militär stürzte die gewählte Regierung und setzte den Interims-Premierminister Khun Panyarachun ein. Als im April 1992 keine Partei die Mehrheit erringen konnte, machte sich General Suchinda Kraprayoon zum Regierungschef, was zahlreiche Demonstrationen nach sich zog, die das Militär blutig nieder schlug. Khun Suchinda trat im Mai, nach Einschreiten König Bhumipols, zurück, worauf im September 1992 freie Wahlen stattfanden. Es gelang mehreren demokratischen Parteien, eine knappe Parlamentsmehrheit zu erringen.
1995 gewann die Chart-Thai-Partei, Khun Banharn Silapa-archa wurde neuer Premierminister. Seit damals dürfen die Militärs nicht mehr über mehr als zwei Drittel der Repräsentantenhaus-Sitze verfügen.
Ende 1996 wurde ein neuer Ministerpräsident, Khun Chavalit Yongchaiyudh, gewählt, der jedoch samt Kabinett dem öffentlichen Druck nachgeben musste, und nach einem Jahr Amtszeit zurücktrat. Khun Chuan Leekpai, Vorsitzender der Demokratischen Partei und bereits von 1992 bis 1995 thailändischer Regierungschef, wurde daraufhin erneut Premierminister.
Seit Anfang 2001 ist Khun Thaksin Shinawatra, u.a. Gründer der TRT-Partei (Thai rak Thai – Thais lieben Thais), Premierminister von Thailand.

1732: Gründung der Chakri-Dynastie durch König Rama I. 
1932: Staatsstreich und Einführung der konstitutionellen Monarchie 
1939: Umbenennung von Siam in Thailand. 
1940: Bündnis mit Japan im 2. Weltkrieg. 
1946: Ermordung Königs Ananda Mahidol. Neuer König wird 
Bhumipol Adulyadej (Rama IX). 
1948: Politische Unruhen und Machtübernahme durch das Militär 
1950: Offizielle Inthronisation König Bhumipols
1968: Neue Verfassung 
1969: Wiederzulassung von Parteien und Parlamentswahlen 
1971: Auflösung von Regierung und Verfassung, Verkündung des Kriegsrechts 
1973: Entlassung des Militärdiktators Kittikachorn durch König Bhumipol 
1975: Erste freie Wahlen und Koalitionsregierung unter Khun Kukrit Pramaoj 
1976: Kämpfe zwischen rechten und linken Gruppen 
1977: Militärputsch, Khun Chomanan wird neuer Regierungschef 
1983: Parlamentswahlen, Ministerpräsident  wird Khun Choonhavan 
1991: Putsch und Ernennung von Khun Panyarachun zum Premierminister 
1992: General Suchinda Kraprayoon ernennt sich zum Regierungschef, nach 1Monat Neuwahlen, Khun Chuan Leekpai wird Premierminister 
1995: Nach Wahlen wird Khun Silapa-archa neuer Ministerpräsident 
1996: 50-jährige Regentschaft des König Bhumipols, der weltweit der am längsten regierende Monarch ist 
1996: Parlamentswahlen im November, die NAP (New Aspiration Party – Partei der neuen Hoffnung) siegt mit knappem Vorsprung vor der DP (Democracy Party - Demokratische Partei). Bildung einer neuen Regierung mit Khun Chavalit Yongchaiyudh an der Spitze. 
1997: Bildung einer neuen Regierung unter Ministerpräsident Khun Chuan Leekpai 
1999: Geiselnahme in der Botschaft Myanmars durch oppositionelle Birmesen Am nächsten Tag unblutige Befreiung der 89 Geiseln. 
2000: Die Organisation MGC (Mekong-Ganga-Cooperation) zur Förderung regionaler Zusammenarbeit wird von den Mitgliedsstaaten Thailand, Myanmar, Indien, Kambodscha, Laos und Vietnam gegründet. 
2001: Neuwahlen, Premierminister wird Khun Thaksin Shinawatra, der im März nur knapp einem Mordanschlag entgeht. 
2004: Am 26. Dezember rollt ein Tsunami über die Westküste Thailands, wobei über 5000 Menschen ihr Leben verlieren. 
2005. Wahlen, Premierminister Khun Thaksin Shinawatra wird mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. Er ist der erste Premierminister Thailands, der eine komplette Wahlperiode im Amt übersteht und zudem wieder gewählt wird.

Für detailiertere Geschichte: http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Thailands



    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 13.04.2008
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