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Schon seit vielen Jahren ist die Türkei ein beliebtes Reiseziel. Immer mehr Reisende entdecken dieses wunderbare Land. Die Türkei kann mit einer reichhaltigen Kultur, vielen kulinarischen Genüssen, fast immer tollem Wetter, schönen Stränden, sympathischen Menschen und beeindruckenden Städten aufwarten. Letztendlich kann man da nur sagen "Zu Gast bei Freunden" und die Türkei ist unbedingt eine Reise wert. Man kann einen Strandurlaub am Mittelmeer verbringen oder auch eine Städtereise unternehmen, vielleicht auch ganz in eigener Regie.
Istanbul
Istanbul [ˈɪstambuːl] (türkisch İstanbul [isˈtɑnbul]), das alte Konstantinopel, ist die größte Stadt der Türkei. Auf dem Stadtgebiet leben rund zehn Millionen Menschen, in der Agglomeration etwa vierzehn Millionen.
Istanbul erstreckt sich sowohl auf der europäischen als auch auf der asiatischen Seite des Bosporus und ist damit die einzige Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt. Aufgrund ihrer dreitausendjährigen Geschichte gilt sie als eine der ältesten noch bestehenden Städte der Welt. Istanbul ist Kultur- und Wirtschaftszentrum der Türkei.
Die Metropole Istanbul wurde als Vertreter eines Nicht-EU-Landes zur Kulturhauptstadt Europas 2010 ernannt.
Istanbul, faszinierende Weltstadt zwischen Orient und Okzident, einstiges Byzanz, Konstantinopel. Stadt der Kaiser, der Christen, des Islam. Kultur dessen Wurzeln zweitausend Jahre zurückliegen und heute ins mächtige Europa drängt. Ein Dichter, der vor vielen Jahrhunderten diese Stadt sah, beschrieb Istanbul als Stadt die von einer Girlande von Wasser umgeben sei. und tatsächlich verdankt die Stadt einen Teil ihrer Atmosphäre und Schönheit, dem Wasser. Die schimmernde Vielgestaltigkeit einzufangen bedarf jedoch mehr als nur ein Wochenende, denn Istanbul ist voll von Geschichte, Bauwerken und Gesichtern. Das quirlige Leben am goldenen Horn, von Üsküdar, dem alten Skutari am jenseitigen kleinasiatischen Ufer lädt ein, wie auch die Hagia Sophia, Sophienkirche und Moschee und die gigantische blaue Moschee. Allein der Besuch des Topkapi lässt sie nicht mehr los.
Die Höfe, Schätze und der Harem lässt einen vor staunen erstarren. Ebenso die Gärten des Serails. Durch Märkte und Bazare schlendern, hinein in die Viertel Beyazit und Sehzade Basi, in die Süleymaniye Moschee und entdecken sie weiter alle Hügel Istanbuls. Hier entfaltet sich die Geschichte weiter und sie stoßen auf christliche Kirchen. Eine davon ist die Chorakirche, die mit unvergleichlichen Mosaiken ausgestattet ist. Entlang der Zisterne des Aspar oder der Landmauer, blicken sie auf weitere Sehenswürdigkeiten, wie der Moschee Sultan Selims, dem Gestrengen. Istanbul ist angefüllt mit prallem Leben, einem Gewirr von alten Gassen und Plätzen. Einen Spaziergang, bei Sonnenuntergang, über die Galatabrücke, mit dem Blick auf den Bosporus und über das alte Istanbul, prägt man sich ein Leben lang ein.
Von dort bieten sich Ausflüge zu den Prinzeninseln, im Marmara- Meer, an, oder durch den Bosporus, zum schwarzen Meer. Istanbuls reizvolle Umgebung ist die perfekte Erholung von den intensiven Besichtigungen dieser so eindrucksvollen Weltstadt. Die zig kulinarischen Köstlichkeiten zweier aneinander liegender Kontinente, samt Raki (dem mit Anis versetzten Traubenschnaps), lassen sich in hunderten Lokalen ausprobieren und sie gehören zu Istanbul, wie Istanbul längst ein Teil Europas geworden ist.
Hippodrom
Das berühmteste Hippodrom in der Türkei ist in Istanbul. Es liegt im Europäischen Teil des Landes auf dem Sultanahmetplatz zwischen den berühmten Sehenswürdigkeiten Hagia Sofia und der Blauen Moschee. Ein Hippodrom war, wie der Name schon vermuten lässt (Hippo - Pferd, reiten), eine Pferderennbahn oder auch ein Platz für Pferdeshows, z. B. Akrobatik, Dressur oder Voltigieren, in alter Zeit, bei den alten Griechen oder eben im alten Byzanz, der heutigen Türkei. Wenn man heute über den Platz schlendert, lässt eigentlich nichts daran erinnern, dass es sich früher um einen riesigen Sportplatz handelte mit Tribünen, einer Loge extra für den Herrscher und sogar Kämpfe und Schlachten hier ausgetragen wurden.
Seltsam mutet es einen an, wenn man hier, mitten in der Türkei über einen Obelisken stolpert, der einen vielleicht an eine andere Reise erinnern mag. Es überkommt einen eine Art von A-ha-Effekt: Das habe ich doch schon in Ägypten gesehen? Tatsächlich kann man hier einen Obelisken erblicken, der übersäht ist von Hieroglyphen und erstaunlich gut erhalten. So, als ob er gestern vom Karnak-Tempel in Luxor hierher geflogen worden wäre. Es gibt auch noch einen zweiten Obelisken zu bestaunen - im Vergleich zum anderen weitaus baufälliger, wenn auch um einiges an Jahren jünger! Zwischen den beiden Obelisken ist die Schlangensäule zu bestaunen, welche griechischen Ursprungs ist.
Von Schlangen ist weit und breit nichts zu sehen, da die Köpfe der Tiere einem Sturz anheimgefallen sind. Eines der Relikte kann man im Archäologischen Museum besichtigen. Nicht zuletzt gibt es auch noch etwas, dass uns ein wenig heimisch fühlen lässt: den Deutschen Brunnen, welcher aber im türkischen Baustil errichtet ist. Er wurde gebaut zum Andenken an einen Besuch des ehemaligen deutschen Kaisers in, damals noch, Konstantinopel. Deutlich erkennbar jedoch ist, dass früher das Gelände niedriger gelegen war, da alle einschlägigen Bauwerke etwas versenkt liegen.
Topkapi-Palast
Der Topkapi- Palast wurde zwischen 1459 und 1478 unter der Herrschaft von Sultan Mehmet II errichtet. Er hatte die Stadt Konstantinopel 1453 erobert und machte sie unter dem Namen Istanbul zur Hauptstadt des ottomanischen Reiches. Der neu gebaute Palast war fast 500 Jahre lang der Wohnsitz der Sultane. Er erhebt sich auf der Spitze einer Halbinsel hoch über dem Marmarameer und dem goldenen Horn und bietet den Besuchern einen herrlichen Ausblick über Istanbul und den Bosporus. Mit seinen riesigen Ausmaßen war der Topkapi- Palast, der über die Jahrhunderte immer wieder erweitert wurde, eine Stadt in der Stadt. Zeitweise lebten hier bis zu 5000 Menschen.
Der Palast besteht nicht aus einem einzelnen Gebäude, sondern gemäß dem ottomanischen Baustil aus einem Gewirr von Höfen, Gebäuden, Gärten und Springbrunnen. Von den vier miteinander verbundenen Innenhöfen war nur der erste allen Bürgern zugänglich, alle anderen waren Verwaltungszwecken vorbehalten oder dienten als Privatgemächer des Sultans. Im Inneren des Topkapi- Palastes befand sich auch der geheimnisumwobene Harem des Sultans, in dem seine zahlreichen Haupt- und Nebenfrauen lebten und der nur vom Sultan und seinen Söhnen betreten werden durfte. Um den Harem, der eigentlich ein Palast innerhalb des Palastes war, rankten sich zahlreiche Gerüchte um Intrigen und Orgien.
Die Gemächer waren prunkvoll eingerichtet und mit Ornamenten reich verziert. Es gab eine Bibliothek und sogar ein Schwimmbecken. Seit 1923 ist der Topkapi- Palast ein Museum, das dem Besucher einen Einblick in den unermesslichen Reichtum und Luxus der Sultane erlaubt. Zu sehen ist neben Schmuck und Waffen auch eine umfangreiche Sammlung von chinesischem Porzellan. In der Schatzkammer, eine der interessantesten Abteilungen des Museums, sind unter anderem der Dolch von Topkapi, ursprünglich ein Geschenk des Sultans an einen Schah, und der Löfflerdiamant zu besichtigen. Der Topkapi- Palast besitzt außerdem einige kostbare islamische Reliquien wie die Barthaare des Propheten Mohammed und eines der ältesten Koranexemplare.
Theodosianische Landmauer
Die Theodosianische Landmauer wurde in dem 5. Jahrhundert von Kaiser Theodosuis II errichtet und ist Teil von einer ca. 20 km langen Befestigungsanlage, ihren Anfang nimmt diese in der westlichen Hälfte des Goldenen Horns erstreckt sich bis zum Marmarameer (dort grenzt die nur in Fragmenten erhaltene Seemauser an) in Istanbul. In der damaligen Zeit diente die Theodosianische Landmauer als doppelte Sicherung des Stadtgebietes Konstantinopel, so konnte die Stadt an Größe gewinnen und galt als Grenze zu den Stadteilen Eminönü und Fatih( bis ins 20. Jahrhundert) mit Ausnahme von Pera. Von den Historikern wird diese Mauer als die bestdurchdachteste und erfolgreichste Befestigungsanlage der Geschichte angesehen.
Die Theodosianische Landmauer besteht aus insgesamt 3 hintereinanderfolgenden Mauern, wobei dir erste die niedrigste ist, für den Fall eines Angriffes, damit man das Geländer besser in Schuss nehmen konnte. Um die ganze Mauer wurde ein nasser Graben mit 15-20 m Breite und 5-7 m Tiefe errichtet um Feinden ein Eindringen zu erschweren. Damit keine Schwachpunkte vorhanden waren, setzte man verstärkte Türme auf den 2. und 3. Mauerring. Die zweite Mauer ist 8 m hoch und besitzt 82 verstärkte Türme, während die dritte Mauer die höchste Mauer, (11 m Höhe und 5 m Durchmesser) 96 verstärkte Türme aufweist ( sind in einem Abstand von 55 m angeordnet und haben eine Höhe von je 18-20 m).
Diese dreiteilige Mauer nimmt insgesamt 70 m der gesamten Landseite Konstantinopels ein, wobei lediglich im Osten (am Blachernenviertel), wegen der Geländerbesonderheit eine einzige gewaltige Mauer aufgebaut wurde. Diese Befestigungsanlage tat über 1000 Jahre ihren Zweck und verteidigte Konstantinopel vor den Angriffen der Nachbarländer, erst als Kanonen zum Einsatz kamen wurde diese teilweise zerstört. Die Bewohner von Gecekondus nutzen die teilsverfallene Befestigungsanlage als Steinbruch, in den letzen Jahren des 20. Jahrhunderts wurde mit der Wiederherstellung dieser Mauer begonnen.
Leanderturm
Der Leanderturm (türkisch: K?z kulesi, „Mädchenturm“), befindet sich in Istanbul. Er liegt auf einer kleinen Insel vor der Einfahrt in den Bosporus, einige hundert Meter vor dem nördlichen Stadtteil Üsküdar. Üsküdar gehört zum asiatischen Teil Instanbuls. Der Leanderturm gehört zusammen mit dem Galataturm in Beyoglu zu den beiden ältesten Türmen der Stadt. Er wird heute als Restaurant genutzt. In früheren Zeiten diente er unter anderem als Leuchtturm, als Zollhaus, als Quarantänestation und als Altersruhesitz für Seeoffiziere. Außerdem wurde er dazu genutzt, die Durchfahrt feindlicher Schiffe zu verhindern. An ihm wurde das Ende einer großen Kette befestigt, die über den Bosporus gespannt wurde. Das Überwinden dieser Kette war für Schiffe nicht möglich.
Mit dem Leanderturm hängen gleich mehrere Sagen zusammen, die auch seine unterschiedliche Namensgebung, das europäische "Leanderturm" und das türkische "Mädchenturm" erklären. Der europäische Name des Leanderturms stammt aus dem antiken Stoff über Hero und Leander. Dieser besagt, dass Leander, der Namensgeber des Leanderturmes, jede Nacht zu seiner Geliebten Hero schwamm. Zur Orientierung diente ihm dabei eine Fackel. Als diese eines Nachts erlosch, verlor Leander die Orientierung und ertrank. Hero fand ihren toten Geliebten am Ufer und stürzte sich deshalb vor dem Leanderturm ebenfalls ins Meer, wo sie ertrank. Der türkische Name des Leanderturms, "Mädchenturm", ist ebenfalls auf eine Legende zurückzuführen.
Diese handelt von der Tochter des Kaisers Constantin von Byzanz. Ein Wahrsager hatte der Tochter ihren eigenen Tod vorhergesagt. Um ihren Tod zu verhindern, schloss ihr Vater sie in dem Turm ein. Dennoch wurde die Prinzessin nicht verschont, sondern starb durch eine Giftschlange, die in einem Obstkorb zu ihr gelangt war. Der Leanderturm diente 1999 als Drehort für den 19. James-Bond-Film "Die Welt ist nicht genug" mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle. Im Film dient der Turm der Gegenspielerin von James Bond, Elektra King (gespielt von Sophie Marceau) als Versteck.
Galatabrücke
Die Galatabrücke befindet sich in der türkischen Metropole Istanbul. Sie führt über das Goldene Horn, einen Seitenarm des Bosporus, und verbindet die beiden Stadtteile Beyoglu und Fatih, gleichzeitig die Altstadt und die Neustadt sowie den asiatischen und den europäischen Kontinent miteinander. Bei diesem Bauwerk handelt es sich um eine moderne Betonkonstruktion auf breiten Stahlpfeilern. Die Brücke kann in ihrem mittleren Teil geöffnet werden, um größere Schiffe passieren zu lassen. Die Galatabrücke ist rund 480 Meter lang und 42 Meter breit. Sie ist zweigeschossig gebaut. Das obere Geschoss ist den Fahrzeugen vorbehalten, die das Bauwerk Tag und Nacht nutzen, im unteren Geschoss hat man eine Reihe von Geschäftsflächen angelegt, auf denen täglich jede Menge Händler und Passanten zu finden sind.
Zudem gibt es hier Restaurants und Cafés, in denen auch die Einheimischen gern einmal einkehren. Vor allem in den 1960er Jahren wurde das untere Geschoss der Vorgängerbrücke zum Treffpunkt für Studenten. Das Bauwerk, das mit deutscher Beteiligung entstand, wurde im Jahre 1992 fertig gestellt. Bei der jetzigen Brücke handelt es sich nicht um die erste Fassung. Alles begann mit einer schlichten Holzbrücke, die Ende 1845 in Betrieb genommen werden konnte. Achtzehn Jahr später wurde die Brücke umgebaut, weitere zwölf Jahre später entstand die erste Eisenkonstruktion. Auch diese war nicht für die Ewigkeit gebaut, ein neuer Bau, der mehr Sicherheit bietet, musste her.
Auf der neuen Brücke nun konnten zunächst nicht alle Läden und Restaurants gleich wieder vermietet werden. Unter anderem das Alkoholausschankverbot war Grund dafür. Die Angler, die sich täglich oben auf der Galatabrücke ein gutes Plätzchen zum Angeln suchen, stört das wohl weniger. Ab und zu findet auf der Brücke das Istanbuler Fischfestival statt, dann gibt es nicht nur einen Angelwettbewerb, sondern auch ein flottes Rahmenprogramm mit Musik, Theater und Tanz.
Deutscher Brunnen
Wie kommt der deutsche Brunnen nach Istanbul und welche Geschichte hat er? Standort des Brunnens ist der große Platz vor der Blauen Moschee. Sein Name (Deutscher Brunnen) kommt daher, weil er ca. im Jahre 1900 als Geschenk des deutschen Kaisers Wilhelm 2 an Sultan Abdulhamit 2 übergeben wurde. Dies geschah anlässlich des zweiten Besuchs des deutschen Kaisers in Istanbul. Erschaffen wurde das Kunstwerk in Deutschland vom Architekten M. Spita. Neben ihm waren noch zwei weitere deutsche und ein italienischer Architekt am Bau beteiligt. Der Auftrag dazu kam von der damaligen deutschen Reichsregierung. Nachdem es zu schwer gewesen wäre das gute Stück als Ganzes nach Istanbul zu transportieren wurden die Teile nach und nach einzeln verschickt.
Eingeweiht sollte er eigentlich zum 25. Jahrestag der Thronbesteigung Abdulhamits 2 werden, doch daraus wurde aufgrund von Verzögerungen bei seinem Bau dann doch nichts und der Zeitpunkt wurde verschoben auf den Geburtstag von Kaiser Wilhelm 2. Grob gesagt kommt sein Aussehen nahe an Gebäude und historische Bauwerke aus byzantinischen Zeit hin. Er ist abgeschlossen von einer 8teiligen Kuppel, deren Inneres von goldenen Mosaiken geschmückt wird und die auf 8 Marmorsäulen aufliegt. Das außergewöhnliche an dem Brunnen ist auch das Dach, welches nicht typisch ist für einen klassischen Brunnen. Manch einer sagt, dass sich hier eine Ähnlichkeit zu den Kopfbedeckungen des Kaisers erkennen lässt.
Das goldene Mosaik im Inneren wird von acht Medaillons gebildet, welche man oben bei den Säulenenden eingearbeitet hat. Auf ihnen sind abwechselnd die Namenszüge des deutschen Kaisers und seinem türkischen Pendant zu sehen. Auf dem Brunnen ist außerdem eine Bronzetafel angebracht, auf der man folgende Inschrift lesen kann: WILHELM II deutscher Kaiser stiftete diesen Brunnen in dankbarer Erinnerung an seinen Besuch bei seiner Majestät dem Kaiser der Osmanen Abdul Hamid 2 im Herbst des Jahres 1898.
Basare
Möchte man in diesem Treiben einmal inne halten gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants. Der Basar ist jedoch nicht nur ein Markt- man kann hier ebenfalls Banken, Wechselstuben und Gebetshäuser finden. Insgesamt handelt es sich um ca. 4000 Läden, die sich bei den Straßennamen noch an den einzelnen Handwerken orientieren und aus den Zeiten, als es noch Zünfte gab, stammen. Außerdem gibt es auch noch den Ägyptischen Basar(Misir Carsisi) mit den verschiedensten Gewürzen, der ebenso berühmt ist wie der Große Basar.
Für Bücher gibt es ebenfalls noch einen separaten Basar, den Sahaflar Carsisi. Kemeralti in Izmir Das Stadtviertel Kemeralti in Izmir kann zwar bezüglich der Größe nicht mit dem Großen Basar mithalten, jedoch hat es dafür seine ganz eigenen Spezialitäten um als Attraktion zu gelten- Izmir ist für seine Feigen und Sultaninen weltweit bekannt. Doch auch hier werden Kleidung, Antiquitäten, Gewürze und frisches Obst und Gemüse angeboten.
Das Ulus Quartier in Ankara Ebenso verhält es sich mit dem Ulus Quartier in Ankara- es ist zwar nicht ganz so groß wie der Basar Istanbuls, doch auch hier hat man sich so spezialisiert, dass ein Besuch um Kupfergegenstände, Schmuck, Möbel und Teppiche zu erwerben lohnenswert ist. Nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische. Den Bezug zur Moderne kann man im Einkaufszentrum Atakule (Viertel Cankaya) erleben. Eine besondere Empfehlung ist hier der Besuch des drehbaren Restaurants, welches sich im 125 m hohen Turm befindet und einen wundervollen Ausblick ermöglicht.
Die Einkaufszentren sind die moderne Form des Basares. Wie bei uns gibt es hier eher industriell gefertigte Artikel, die jedoch mittlerweile auch ihren Einzug in die Basare halten. Dennoch entsprechen auch hier die Preise nicht denen in Deutschland und je nach Laden ist auch das Handeln erwünscht.
Noch mehr über Istanbul http://de.wikipedia.org/wiki/Istanbul
Ankara
Auch wenn Ankara mit seinen ca. 4.500.000 Einwohnern nicht die größte Stadt der Türkei ist, dies kann Istanbul von sich behaupten, ist die Stadt doch seit 1923 die Hauptstadt des Landes. Dementsprechend ist sie auch durch viele Ministerien und Ämter geprägt, zudem befindet sich die gesamte Militärverwaltung der Türkei in Ankara. Doch die Stadt hat natürlich einiges zu bieten und präsentiert sich durchaus westlich. Zentral gelegen, ist Ankara ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Umland und wenn mehr Zeit zur Verfügung steht auch der ganzen Türkei. Ankara hat das Flair einer typischen türkischen Großstadt, das heißt chaotischer Verkehr, viele Moscheen und viele unterschiedliche Leute.
Das macht auch den Reiz der Stadt aus, dass sich hier die westliche und die arabische Welt trifft und friedlich zusammenlebt. Die Anreise aus Deutschland gestaltet sich sehr unproblematisch, von Frankfurt aus bietet die türkische Fluglinie Turkish Airlines Direktflüge nach Ankara an, die Flugzeit beträgt etwa 4 Stunden. An Hotels mangelt es in der Stadt auch nicht, es ist aber zu empfehlen, bereits in Deutschland ein Hotel zu buchen, dann muss man vor Ort nicht so lange suchen. Die Auswahl stimmt jedenfalls und in allen Kategorien sind genug vorhanden. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt auf jeden Fall das Atatürk Mausoleum, das in der Mitte der Stadt auf einem Hügel errichtet wurde.
Hier liegt der berühmte und in der Türkei verehrte Gründer der Republik Türkei begraben. Neben einer riesigen Grabkammer, die durch Wachen des Militärs rund um die Uhr bewacht wird, gibt es dort auch ein Museum, das über die Entstehung der Türkei aufklärt und viele alte Relikte aus vergangenen Zeiten zeigt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Weiterhin sollte man unbedingt einen der vielen Basare in Ankara besuchen. Hier gibt es fast alles zu kaufen, was man sich vorstellen kann. Ankara ist immer eine Reise wert.
Noch mehr über Ankara http://de.wikipedia.org/wiki/Ankara
Bursa
Türkeireisende, die nicht nur den Urlaub am Strand bevorzugen, sondern auch noch mehr von diesem tollen Land sehen wollen, denen kann nur empfohlen werden, sich einen Mietwagen zu nehmen und auf eigene Faust Ausflüge in die nähere oder auch weitere Umgebung des jeweiligen Urlaubsortes zu unternehmen. Gut 20 km von der Küste des Marmarameeres liegt die viertgrößte Stadt der Türkei, Bursa. Sie kann allerdings nur mit dem Bus oder dem Wagen erreicht werden, denn es geht keine Bahnlinie dorthin. Bursa liegt am Fuße des Uludag-Gebirges, ist in viel Grün eingebettet und kann in der näheren Umgebung mit schwefelhaltigen Heilquellen - den Thermen - aufwarten.
Die Thermen stammen noch aus byzantinischer Zeit und somit ist Bursa auch ein archäologischer Ausgrabungsort. Ein großer Anreiz für einen Besuch in Bursa ist die bekannte sehr gute Küche. Hier wurde der Iskender Kebap erfunden, der in der ganzen Türkei mittlerweile bekannt ist. Ein weiteres kulinarisches Highlight dieser Region sind die kandierten Kastanien. Bursa ist im Sommer wie auch im Winter unbedingt einen Besuch wert. Zu sehen gibt es hier vieles, so zum Beispiel die interessanten Museen wie das Automobilmuseum und das archäologische Museum. Man kann sich ein traditionelles Schattenspiel im Karagöz-Schattenspiel-Theater ansehen, das lohnt sich auf jeden Fall.
Ein absolutes Erlebnis ist der Besuch des Basars und auch des Seidenbasars. In Bursa befinden sich auch ein paar Grabmale vergangener Sultane, zum Beispiel Osman I. und Orhan I. und auch Mehmed I. Phantastisch sind auch die Moscheen aus dem 14. und 15. Jahrhundert, die Große Moschee, die Grüne Moschee und auch die Orhan-Gazi-Moschee. Der naheliegende Uludag ist auch ein beliebtes Ausflugsziel mit der ersten türkischen Seilbahn. Er ist auch ein Wintersportparadies und bietet Skifahrern ein paar schöne Stunden.
Noch mehr über Bursa http://de.wikipedia.org/wiki/Bursa
Izmir
Izmir liegt an der türkischen Ägäis und ist die drittgrößte Stadt in der Türkei. Izmir - die Perle der Ägäis - ist eine bekannte Hafen und auch moderne Universitätsstadt und kann auf eine interessante und alte Geschichte zurück blicken. In früheren griechischen Zeiten war Izmir unter dem Namen Smyrna bekannt. 1922 wurde ein großer Teil der Stadt durch ein Feuer zerstört. Auf den Überresten der alten Gebäude wurde dann der Kulturpark - auf dem heutzutage die Messen stattfinden - errichtet. Dieser Kulturpark ist heute eine bekannte Sehenswürdigkeit mit einem Zoologischen Garten und einem Freilufttheater.
Die Stadt Izmir hat zwei bekannte Wahrzeichen, die man unbedingt besuchen sollte, zum Einen das Denkmal zu Ehren Kemal Atatürks auf dem Platz der Republik und der Uhrturm auf dem Konak-Platz. Die beste Reisezeit für Izmir ist das Frühjahr und der Herbst, dann sind die Temperaturen am angenehmsten um möglichst viel ohne große Anstrengung von dieser tollen Stadt zu sehen. Izmir ist nicht nur mit eine der ältesten Stadt der Welt, sondern sie hat auch die längste Theke der Welt mit der so genannten Kordonboyu. Schön sind auch der Sperrtalsee mit der Seilbahn und auch der Kemeralt? Bazaar - beim Besuch dieses Basars muss man natürlich handeln und feilschen und man kann dort sehr schöne Sachen, z.B. Goldschmuck etc. kaufen und man fühlt sich wie in 1001 Nacht.
Etwas außerhalb von Izmir gibt es ein paar wunderbare archäologische und kulturelle Sehenswürdigkeiten, die man sich unbedingt ansehen muss, so zum Beispiel die Ruinen von Ephesos mit noch ganz phantastischen Bauten. Auch die antike Stadt Pergamon ist in unmittelbarer Nähe von Izmir zu finden wie auch die Begräbnisstätte der Mutter Gottes - Meryemana - und das wunderschöne Vogelparadies Çamalt?. Izmir ist auf jeden Fall eine wunderbare Stadt, die man auf jeden Fall besuchen muss und das nicht nur zu einem Kurzbesuch.
Noch mehr über Izmir http://de.wikipedia.org/wiki/%C4%B0zmir
Informatione über die weiteren Städte in der Türkei
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_St%C3%A4dte_in_der_T%C3%BCrkei
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